31. Mai 2011

Reform des Urheberrechts

Wegen des veralteten Urheberrechts müssen jährlich 3,6 Millionen Adressdaten an das System der Abmahnindustrie gegeben werden. Die Folge sind meistens Belästigungen in Form von Abmahnungen bei den betroffenen Internetnutzern. Zahlungsforderungen für einen kopierten Musiktitel sind im Regelfall höher als die 40€, die man beim Diebstahl des physischen Gegenstands CD im Kaufhaus bezahlen muss. Nach dem veralteten deutschen Urheberrecht ist dieser Vorgang völlig legal. Aber es gibt natürlich Alternativen um das Urheberrecht für das digitale Zeitalter zu rüsten. Zunächst eine Einführung:

Wie kreative Arbeit entkriminalisiert wird: Ein Vortrag über CreativeCommons

Den Kulturkonsum kann man mit der Kulturwertmark entkriminalisieren und die Kulturschaffenden trotzdem nach marktwirtschaftlichen Methoden entlohnen. Das Konzept ist sehr durchdacht. Es wird hier beschrieben. (Unbedingt auch das dort erwähnte FAQ lesen.)

Zusammenfassung: Weniger Kriminalisierung+ mehr Innovation, mehr Kultur

Ein Kommentar zu “Reform des Urheberrechts

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