29. Juni 2011

E-Akte

Auf dem Law-Blog wird die Idee der E-Akte für die Justiz vorgestellt und beworben. Wenn man das so liest, scheint die Papier- und Zeitverschwendung bisher enorm zu sein. Digitalisierung ist natürlich auch für Ministerien sehr gut vorstellbar. Die ganzen verschwendeten Ressourcen fehlen bisher an anderer Stelle im Haushalt bzw. Justizsystem. Allerdings muss die technische Umsetzungbarkeit beachtet werden. Sicherheit und Anwendbarkeit müssen zusammengebracht werden. Akten mit sensiblen persönlichen Informationen brauchen allerdings einen sensiblen Schutz. Ein solcher Prozess, der die Bürokratie revolutioniert, muss deshalb von vielen fähigen Leuten durchgeführt werden. Mit einem offenen Dialog zwischen den Anwendern und Programmierern muss Sicherheit und Nutzbarkeit in Einklang gebracht werden. Die Umsetzung der Plattform sollte Open Source sein. Open Source heißt natürlich nicht automatisch kostenlos. Ein System, welches in der Bürokratie so viel Kräfte freisetzt, kann sich der Staat gern etwas kosten lassen.

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