Effizienz in der Armee

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Deutschland benötigt für jeden Soldaten im Ausland drei mal mehr Steuergelder als der EU-Durchschnitt. Das liegt darin begründet, dass zusätzlich zu jedem Soldaten im Auslandseinsatz 35 weitere Soldaten und 15 zivile Mitarbeiter in Deutschland arbeiten. Bei anderen EU-Ländern sind deutlich weniger als halb so viele. Trotzdem scheint die Bundeswehr nicht attraktiv genug um Freiwillige anzulocken. Das Geld scheint einfach in irgendwelchen Verwaltungsstrukturen aus den Zeiten des Kalten Kriegs zu versickern. Nachdem die Konservativen nun die schlimmsten Doppelstrukturen beseitigen, sollte sozialliberale Politik analysieren, wozu die Armee gebraucht wird und was die Soldaten benötigen, um ihre Aufgaben bestmöglich zu erfüllen. Andenken an eine Verteidigungsarmee braucht man nicht so teuer zu erhalten, dafür reichen Geschichtsbücher.

Ein anderer Punkt sind auch noch die Rüstungsverträge. Es wäre überlegenswert Entscheidungsbefugten bei grober Fahrlässigkeit bzw. Korruption die Pensionsgehälter zu kürzen. Oder es müssen andere Wege gefunden werden die Korruption zulasten der Soldaten und der öffentlichen Haushalte einzugrenzen.

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