9. April 2013

Mehr Wettbewerb für den Apothekenmarkt

Die Apothekentaxe

Zwischen den Apotheken herrscht bisher nur ein eingeschränkter Wettbewerb. Natürlich sollte Wettbewerb nicht nur als Selbstzweck eingeführt werden. Verbesserte Rahmenbedingungen für den Markt zwischen den Apotheken können jedoch das Gesundheitssystem um ungefähr 100 bis 400 Millionen Euro entlasten.

Dazu gibt es einen interessanten Reformvorschlag: Die “Apothekentaxe”. Weiterlesen

18. März 2013

Technik vs. Demografie

Theoretisch und statistisch wurde bereit im Artikel “Panikmache Demografie” die vermeintlichen Probleme einer Überalterung in Deutschland hinterfragt. An dieser Stelle möchte ich beispielhaft den technischen Fortschritt im Bereich Landwirtschaft und Logistik vorstellen. Natürlich ersetzen Computer auch sehr viele Bürokräfte. Landwirtschaft und Logistik zeigen aber besonders anschaulich, dass es egal ist wie das Zahlenverhältnis zwischen den jungen und den älteren Menschen in einer Gesellschaft ist. Die Produktivität ist entscheidend.

Zunächst zur Landwirtschaft:

http://www.youtube.com/watch?v=vT2K2w_iF5k

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15. Februar 2013

Eine Steuer auf Emissionen für einen effektiven Umweltschutz

Umweltschutz und Kapitalismus werden häufig als gegensätzlich angesehen. Auf der einen Seite steht das Umweltbewusstsein und auf der anderen Seite eine Ressourcen verschlingende Gier nach Wachstum und Besitz. Weniger ideologisch betrachtet kann der Kapitalismus die Ressourcen am besten sparen. Es müssen nur die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden.

Automatisch löst der Kapitalismus das Problem nicht, weil der Staat/ die Bevölkerung erst bestimmen muss für wie schädlich sie Umweltbelastungen halten. Die Marktteilnehmer können den Ausstoß von CO2 nicht in ihre Kostenrechnung einbeziehen, wenn dem Umweltschutz kein Wert zugeordnet wird. Weiterlesen

22. September 2012

Das Honorarsystem der Ärzte reformieren

Auf tagesschau.de ist ein interessantes Interview mit einem Hausarzt erschienen. Er fordert nicht einfach nur mehr Geld, sondern vor allem eine sinnvolle Umverteilung innerhalb des Gesundheitsbereichs. Derzeit gehen zu viele Mittel zu den Spezialisten, um teure Untersuchungen durchzuführen. Wenn sich (Haus-)Ärzte für eine klassische, günstige Diagnose Zeit nehmen wollen, bekommen sie dafür kein Geld. Außerdem werden viele unnötige Überweisungen ausgestellt, weil bei den Hausärzten nicht ausreichend Budget für teure Medikamente vorhanden ist. Weiterlesen

12. Mai 2012

Mehr Kapitalismus für mehr Umweltschutz

Auf tagesschau.de gab es einen interessanten Artikel über nachhaltiges Futter für die Tierzucht. Zwei Unternehmer aus Südafrika sind auf die schlaue Idee gekommen, das rasante Wachstum von Hausfliegen zu nutzen und aus ihnen Tierfutter herzustellen.

Das Beispiel zeigt sehr gut, wie die Innovation von Unternehmern die besten Lösungen für den Umweltschutz finden. Der Kapitalismus ist nicht der Feind der Umwelt und der Umweltschutz der Feind der Wirtschaft. Das Ausmaß der Umweltzerstörung wird allein von der Politik bestimmt. Sie setzt die Rahmenbedingungen und legt die Ziele fest. Die Möglichkeiten sind zahlreich: Emissionshandel, Fangquoten, spezielle Besteuerung, längere Garantiezeit für Produkte usw.

Die Globalisierung und die Idee des Kapitalismus zu beschuldigen, führt somit nicht weiter. Genauso wenig bringt reine Symbolpolitik. Das Verbot von Plastiktüten entlastet vielleicht das ökologische Gewissen, hilft der Umwelt jedoch nur sehr begrenzt. Stattdessen braucht es einen klaren, umweltfreundlichen Handlungsrahmen für Unternehmer. Aus Interesse am Profit werden zahlreiche Marktakteure die besten Lösungen für die Ziele suchen.  Dafür braucht es allerdings Mut, denn Veränderungen bedeuten Verlagerungen von Arbeitsplätzen zu innovativen Firmen. Klassische Politiker mit ihren aktionistischen Eingriffen in den Markt, welche sie als ‘Arbeitsplatzsicherungen’ bezeichnen, werden das leider verhindern wollen.